ZTV-Baumpflege-Definitionen

Einbau der Stahlgewindestangen

Stahlgewindestangen sind beim Einbau in einer Ebene ca. 10 cm oberhalb der tiefsten Stelle des Risses (Rissspitze) einzubauen. Beim Einbau in mehreren Ebenen gilt dies für die unterste Ebene. Der Durchmesser des Bohrkanals darf maximal 1 mm größer als der Durchmesser der einzubauenden Gewindestange sein. Die Verschraubung (Muttern und Unterlgescheiben) muss rechtwinklig zum Bohrkanal und vollflächig auf gesundem Splintholz aufliegen; dabei dürfen die entstehenden Ränder der Rinde nicht vom Holzkörper gelöst werden. Auf entrindete Flächen sind Wundbehandlungsstoffe aufzutragen. Muttern dürfen nur handfest angezogen werden, so dass die Unterlegscheiben nicht in das Splintholz eingepresst werden. Die Enden der Stahlgewindestangen müssen 2, höchstens 3 Gewindegänge über die Muttern hinausstehen.

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